Fails und Pannen sehen von außen betrachtet ja immer ganz lustig aus, aber sind sie es auch? Tattoo-Fails können beispielsweise ein Anlass zum lauten Lachen sein – manchmal aber auch für wirkliche Tränen. In diesem Moment sind diese Pannen natürlich kein Spaß mehr. Lass uns gemeinsam einmal einen genaueren Blick auf solche Tattoo-Fails werfen. Wann sind sie ein Grund zum Lachen, wann sollte man sich das Schmunzeln lieber verkneifen und was kann man gegen diese Tattoos machen?

Tattoo-Fails als Unterhaltungsmaterial – wann darf gelacht werden?
Wir alle lachen bekanntlich gerne und manche Tattoo-Fails schaffen es, uns nicht nur ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern, sondern können richtige Lachflashs auslösen. Zuletzt ging beispielsweise ein Video viral, in welchem eine Kundin vor Lachen beinahe zusammenbrach, weil ihr Tätowierer sich beim Stechen des Satzes „Everything’s fine“ verschrieben hatte.
Besagter Tätowierer stach stattdessen „Everthing’s fine“. Der ein oder andere würde das jetzt einen Tattoo-Fail nennen – warum war die Kundin jedoch nicht sauer? Tatsächlich brachte die Ironie der Situation sie zum Lachen. Wie oft sagen wir, es sei alles okay, obwohl es das nicht ist – und genau dies spiegelte sich in diesem kleinen Schreibfehler wider.
Solche lustigen Tattoo-Fails gibt es immer wieder. Kleine Schreibfehler, niedliche Tiere oder Cartoon-Figuren, die vielleicht durch ein Versehen plötzlich grimmig dreinschauen – all das sind fehlgeschlagene Tattoos, die uns unterhalten, gerne als Anekdoten dienen und unproblematisch sind, da die Kunden diese im Regelfall ebenfalls witzig finden.
Zwischen Albtraum und Lachkrampf – Tattoo-Fails, die unter die Haut gehen
Wir von Skull Tattoos – deinem Tattoo-Studio bei Frankfurt – haben schon so einiges gesehen. Da wir unter anderem auch Cover-Up Tattoos anbieten, bleibt es nicht aus, dass auch wir uns manchmal fragen, was der Tätowierer uns damit sagen wollte.
Wenn es um Tattoo-Fails geht, gibt es leider nicht nur solche, die alle zum Lachen bringen und sich als gute Story eignen, sondern auch jene, die nur für Außenstehende witzig sind – für die Menschen, die betroffen sind, aber leider gar nicht.
Wenn du beispielsweise ein Tattoo mit einem gekreuzigten Jesus siehst und das Werk eher wirkt wie eine Abstraktion im Zuge einer Kunstausstellung, kann es sein, dass es dich zum Schmunzeln bringt. Vergiss dabei jedoch nicht, dass die Person, der dieses Kunstwerk unter die Haut gestochen wurde, damit herumlaufen muss.
Besonders schlimm sind solche Tattoo-Fails dann, wenn sie Körperstellen schmücken, die nur schwer zu verdecken sind. Gliedmaßen fallen einem hier sicherlich zuerst ein. Solche Tattoo-Fails lassen sich jedoch vermeiden, wenn du vor einer Terminbuchung deine Recherchearbeit ordentlich machst.

Mit korrekter Recherche Fails vermeiden – so solltest du vorgehen
Um einen Albtraum in Form eines Tattoo-Fails zu vermeiden, gehst du dabei am besten folgendermaßen vor:
- Informiere dich über Tattoo-Styles. Nicht jedes Motiv sieht in jedem Stil gut aus und nicht jeder Tätowierer sticht jeden Stil. Falls du in deiner Zukunft mehrere Tattoos planst, überlege auch, wie verschiedene Stile zusammenarbeiten können.
- Wer ist dein Tätowierer? Dank der sozialen Medien, Pinterest und Co. können Designs schnell kopiert oder irgendwo geklaut werden. Art Theft wird auch unter Tätowierern nicht gerne gesehen. Schau dir also Bilder genau an, überprüfe, ob du sie irgendwo anders findest, und schaue nach einer einheitlichen Handschrift in den Arbeiten.
- Wie ist der Ruf des Studios? Rezensionen sind nicht alles, da diese auch verfälscht werden können, eignen sich aber als erste Orientierung und können dir so weiterhelfen.
- Schau dir das Studio vor deinem Termin an. Kostenlose Beratungsgespräche sind in der Regel ein Teil des Standardprozesses. Gehe ins Studio und frage, wie gearbeitet wird. Umfassende Hygienemaßnahmen sind wichtig, um entzündete Tattoos oder auch Infektionskrankheiten zu vermeiden – mache hier niemals Abstriche! Leistest du eine Anzahlung und nimmst den Termin dann nicht wahr, weil dir alles etwas sketchy vorkommt, dann siehst du dein Geld in der Regel nicht wieder. Aber auch in solchen Situationen gilt: deine Gesundheit steht im Fokus!
Diese Fails machen sprachlos
Zum Schluss gibt es noch die Kategorie der Tattoo-Fails, in der sich die schlimmsten Tattoos die Hand geben. Schlecht gestochen, fragwürdige Motive und vieles mehr – diese Kategorie entlockt einem, wenn überhaupt, nur noch ein Verlegenheitslachen. Was sich hier alles findet? Eine kleine, keinesfalls vollkommene Übersicht haben wir für dich:
- Handwerkliche Tattoo-Fails: Solche Fails zeichnen sich durch eine schlechte Arbeit des Tätowierers aus. Linien sind verwackelt, Flächen nicht ausgefüllt, Blowouts vorhanden – das ganze Arsenal.
- Serienkiller-Tattoos: Ja, die gibt es und dies sind meist Tattoo-Fails, die einfach geschmacklos sind. Für uns gibt es keine Gründe, sich Ted Bundy oder auch einen Jeffrey Dahmer auf der Haut zu verewigen. Generell solltest du mit Portraits von realen Personen des öffentlichen Lebens immer aufpassen, denn sie sind nur einen Skandal davon entfernt, dass du diese Entscheidung bereuen könntest.
- Pornografische Tattoos: Diese zählen ganz oft auch zu den Tattoo-Fails, wobei hier unterschieden werden muss. Es gibt durchaus ästhetische Tattoos, die in den Bereich Pornografie fallen. Allerdings gibt eben auch andere, die gerade auf Armen und Beinen leicht gesehen und als anstößig empfunden werden können.
- Schwarzer Humor: Dünnes Eis, denn Humor ist etwas sehr Subjektives. Was du und deine Freunde lustig finden, ist für andere anstößig und beleidigend, deswegen auch hier: gründlich nachdenken vor dem Termin.

Tattoo-Fails – mehr als nur Unterhaltung
Gut, warum haben wir jetzt so viel über Tattoo-Fails gequatscht und schwingen mal wieder die Moralapostel-Keule? Ganz einfach: So ein Tattoo auf deiner Haut ist immer auch eine kleine Visitenkarte, die etwas über dich aussagt – was dir wichtig ist, was du lustig findest, was du magst und vieles mehr. Als Tattoo-Studio mit jahrelanger Erfahrung und Expertise möchten wir unsere (potenziellen) Kunden darauf aufmerksam machen, dies immer im Hinterkopf zu behalten.
Social Media und Co. lassen es so wirken, als könne jeder mal schnell Tätowierer werden oder sich tätowieren lassen, aber in der Praxis ist das eben nicht ganz so einfach. Ein Tattoo-Fail auf der Haut kann zu einem echten Dämpfer für dein Selbstbewusstsein werden und dich unglücklich machen. Wenn das Kind aber in den Brunnen gefallen ist, dann komme gerne auf uns zu und wir schauen gemeinsam, ob wir dir mit einem Cover-Up aus der Misere helfen können.
